Agility – Der beliebte Hundesport im Überblick

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Viele Hundebesitzer kennen diesen aus England stammenden Hundesport, der viele interessante spielerische Elemente enthält und außerdem für eine enge Bindung zwischen Herrchen und Vierbeiner sorgt. Es ändert einfache Wetten auf “Wetten WM Finale 2018” !Du hast noch nichts davon gehört oder möchtest gerne mehr dazu erfahren? In unserem Artikel erklären wir dir die wichtigsten Facts rund um Agility.

Wo liegen die Wurzeln dieses Hundesports?

Agility stammt aus England und wurde von Peter Meanwell erfunden, als dieser das Nebenprogramm einer Hundeshow auf die Beine stellen sollte. Somit richtete er einen Parcours mit Hindernissen her, die von den Hunden überwunden werden mussten. Als dieser Parcours das erste Mal präsentiert wurde, waren die Zuschauer so davon fasziniert, dass man sich entschied, einen eigenen Wettbewerb daraus zu machen. In Deutschland gibt es Agility übrigens seit mehr als 30 Jahren. Der Hundesport hat international viele Anhänger; es gibt sowohl Europa- als auch Weltmeisterschaften.

Welche Hindernisse und Übungen beinhaltet der Parcours?

Die einzelnen Hindernisse und Geräte bei offiziellen Wettkämpfen sind reglementiert. Unter anderem sind diverse Sprünge, beispielsweise über Hürden, zu absolvieren, bei denen die aufliegende Stange nicht heruntergeworfen werden darf. Des Weiteren muss der Hund einen Reifen durchspringen und mehrere, hintereinander auf dem Boden liegende Hindernisse überspringen. Disziplin ist gefragt, wenn der Vierbeiner für eine bestimmte Zeitspanne auf einem Tisch sitzen muss, bis sein Herrchen das Zeichen zum Herunterspringen gibt. Ein wichtiges Teilstück ist der Slalom, der vom Hund im Wechsel durchgelaufen werden muss.

Eine andere Kategorie von Hindernissen sind diejenigen, die der Hund berühren muss (mindestens immer mit einer Pfote). Da wäre der Laufsteg, die Wippe, die schräge Wand und der Tunnel. Die Reihenfolge der Hindernisse ist hingegen nicht festgelegt und wird je nach Veranstaltungsort und –größe verändert. Dennoch gibt es auch hier ein paar Regeln zu beachten. Die Strecke muss eine bestimmte Länge einhalten, eine Mindestgröße der Fläche ist ebenfalls vorgegeben.

Was kann Agility fördern?

Wer den Hundesport mit seinem treuen Freund gerne ausprobieren möchte, wird bestimmt schnell begeistert sein – vorausgesetzt, man geht mit einer Portion Spaß und Geduld an die Sache heran. In dem Fall kann man die Bindung zu seinem Tier besonders stärken – und wird dabei auch selbst wieder fit. Man baut gegenseitiges Vertrauen auf, lehrt aber gleichzeitig auch Disziplin. Der spielerische Aspekt kommt bei den abwechslungsreichen Hindernissen ebenfalls nicht zu kurz. Man sollte es allerdings vermeiden, zu viel Druck oder Zwang auf den Hund auszuüben, was dann keinen positiven Nebeneffekt mehr mit sich bringt.

Wo kann ich diesen Hundesport ausüben?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du Agility mit deinem Hund ausprobieren kannst. Informieren kannst du dich bei deinem örtlichen Hundeverein, der dir bestimmt weiterhelfen kann. Oder du klickst dich im Netz zum Verband der Gebrauchshundsportvereine. Dort gibt es eine Suchmaschine zu Vereinen, die den Sport im Programm haben.